Großer Andrang bei Infoabend in Seligenstadt

Dr. med. Konrad Haßelbacher und Dr. med. Götz Hanebuth informierten umfassend zum Thema „Schmerzen an der Hand“.

01.12.2017

Ob ein krummer Finger, ein verengter Nervenkanal oder ein verschlissenes Gelenk – wie vielfältig Erkrankungen und Verletzungen an der Hand sein können, das haben die Ausführungen der Handchirurgen Dr. med. Konrad Haßelbacher und Dr. med. Götz Hanebuth von den Fachärzten Rhein-Main am gestrigen Abend gezeigt. Rund 50 Besucher waren der Einladung in den Seligenstädter Riesen gefolgt, um sich über Ursachen, Symptome und moderne Behandlungsmöglichkeiten von Krummfingerkrankheit, Karpaltunnelsyndrom, Arthrose & Co. zu informieren. „Wir freuen uns sehr über die große Teilnahme und die positive Resonanz“, so die beiden Referenten. „Das zeigt uns, dass wir mit unseren Themen den Nerv der Bevölkerung getroffen haben und bestätigt uns darin, auch im kommenden Jahr wieder Informationsveranstaltungen dieser Art durchzuführen.“


Die Hände sind kleine Wunderwerke aus zahlreichen Knochen, Muskeln, Bändern, Nerven und Sehnen, dessen wir uns jedoch erst dann bewusst werden, wenn sie nicht mehr richtig funktionieren und selbst ganz alltägliche Dinge wie das Anheben einer Kaffeetasse, zur Qual werden. „Ebenso komplex wie der Aufbau und die Funktion, so vielfältig sind deshalb auch die Erkrankungen und Verletzungen, von denen Hände betroffen sein können“, erklärte Dr. Haßelbacher, „und deren modernen Behandlungsmöglichkeiten“, ergänzte sein Kollege Dr. Hanebuth. Doch egal um welche Erkrankung es sich handele, dank des Fortschritts in der Narkose- und Operationstechnik könne heute die überwiegende Mehrheit der Eingriffe ambulant durchgeführt werden, sodass die Patienten sich nach der OP zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung erholen können. Ein Hinweis, der viele Besucher beruhigte, denn die Angst vor einem längeren Krankenhausaufenthalt hat wohl bei vielen dazu geführt, dass sie den Gang zum Arzt herausgezögert haben. Dabei gelte ganz klar: Je früher die Beeinträchtigung der Hände erkannt und therapiert werde, desto besser sei die Chance, nicht nur Schmerzfreiheit zu erreichen, sondern auch die Funktionsfähigkeit der Hände zu erhalten, so die beiden Experten.

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