Viszeralchirurgie

Fachbereich Viszeralchirurgie

Die Viszeralchirurgie befasst sich mit der operativen Behandlung der inneren Organe wie Magen, Darm, Galle und Bauchwand. Bei den Fachärzten Rhein-Main nutzen wir moderne, schonende Verfahren, um Erkrankungen im Bauchraum präzise zu behandeln. Dabei kommen sowohl minimalinvasive („Schlüsselloch“-)OP-Techniken als auch klassische Operationsverfahren zum Einsatz – je nach medizinischer Notwendigkeit.

Unser Fokus liegt auf einer schnellen Erholung, geringen Schmerzen und einer möglichst kleinen Narbenbildung.

    Krebsvorsorge

    Die Krebsvorsorge im Bereich der Bauchorgane hilft, Tumorerkrankungen frühzeitig zu erkennen und dadurch erfolgreich zu behandeln.
    Besonders Erkrankungen des Darms oder der Gallenwege lassen sich durch regelmäßige Untersuchungen zuverlässig diagnostizieren.
    Sollte eine Veränderung festgestellt werden, kann die Viszeralchirurgie häufig minimalinvasiv und schonend eingreifen.

    Narbenbruch

    Ein Narbenbruch entsteht, wenn sich eine frühere Operationsnarbe an der Bauchwand durch Überdehnung öffnet und sich Gewebe oder Organe nach außen vorwölben. Er kann nach verschiedenen Bauchoperationen auftreten und betrifft Menschen jeden Alters. Behandelt wird ein Narbenbruch entweder offen über einen Bauchschnitt oder minimal-invasiv per Bauchspiegelung, wobei die Bruchstelle verschlossen und meist mit einem Kunststoffnetz stabilisiert wird. Ziel der Operation ist es, die Bauchwand zu stärken und ein erneutes Auftreten zu verhindern.

    Nabelbruch

    Ein Nabelbruch entsteht, wenn sich im Bereich des Bauchnabels eine Lücke in der Bauchwand bildet und sich Bauchfell oder Gewebe nach außen vorwölben. Während Nabelbrüche bei Säuglingen meist harmlos sind und sich häufig von selbst zurückbilden, treten sie bei Erwachsenen oft durch Faktoren wie Schwangerschaft, Übergewicht oder Bindegewebsschwäche auf. Wird eine Operation notwendig, wird der Bruchsack zurückverlagert und die Öffnung je nach Größe und Befund offen oder minimal-invasiv verschlossen. Ziel ist es, die Bauchwand zu stabilisieren und Beschwerden dauerhaft zu beseitigen.

    Leistenbruch

    Ein Leistenbruch ist ein Eingeweidebruch im Bereich des Leistenkanals und zählt zu den häufigsten Hernien, besonders bei Männern. Er sollte immer operativ behandelt werden, da sich der Befund nicht von selbst zurückbildet und unbehandelt zu Komplikationen führen kann. Besonders schonend ist die minimal-invasive „Schlüsselloch“-Methode, bei der auf große Schnitte verzichtet und umliegendes Gewebe geschont wird. Dabei wird über einen kleinen Zugang ein feines Netz eingesetzt, das den Bruch spannungsfrei von innen verschließt.