Hüfte Fachärzte Rhein Main

Hüfte

Hüftchirurgie Fachärzte Rhein Main

Schonende Behandlung von Erkrankungen an der Hüfte

Arthrose an der Hüfte entsteht, wenn der Gelenkknorpel zunehmend verschleißt und dadurch Schmerzen sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit auftreten. Anfangs helfen oft gezielte Physiotherapie, Bewegung und angepasste Schmerztherapien. Wenn die Beschwerden trotz konservativer Maßnahmen bestehen bleiben, kann eine Hüftendoprothese die Funktion des Gelenks zuverlässig wiederherstellen. Der künstliche Hüftgelenkersatz ermöglicht vielen Menschen eine deutliche Schmerzreduktion und mehr Lebensqualität.

Hüftarthrose Fachärzte Rhein Main

Hüftarthrose

Hüftarthrose (auch Coxarthrose) bezeichnet den fortschreitenden Verschleiß des Hüftgelenks, bei dem der schützende Gelenkknorpel nach und nach abgebaut wird. Dadurch reiben die Knochen stärker aufeinander, was zu Schmerzen, Steifheit und einer eingeschränkten Beweglichkeit führt. Die Erkrankung entwickelt sich meist langsam über Jahre und gehört zu den häufigsten Ursachen für Hüftschmerzen im Erwachsenenalter.

Symptome

Hüftarthrose zeigt sich häufig durch Schmerzen in der Leiste oder im Gesäß, ein steifes Gefühl am Morgen und zunehmende Einschränkungen beim Gehen oder Treppensteigen. Typisch ist, dass die Beschwerden anfangs belastungsabhängig auftreten und im Verlauf auch in Ruhe spürbar werden. Viele Patientinnen und Patienten berichten zudem über ein „Anlaufschmerz“-Gefühl nach längerem Sitzen.

Diagnose

Zur Diagnosestellung kombinieren wir eine gründliche körperliche Untersuchung mit aussagekräftigen bildgebenden Verfahren. Dabei prüfen wir Beweglichkeit, Schmerzpunkte und das Gangbild, um typische Einschränkungen der Hüftarthrose sichtbar zu machen. Ein Röntgenbild zeigt meist einen verschmälerten Gelenkspalt als Zeichen des Knorpelabbaus sowie mögliche knöcherne Veränderungen. Wenn Befunde und Beschwerden nicht eindeutig zusammenpassen, können weiterführende Verfahren wie eine MRT zusätzliche Klarheit schaffen.

Behandlung

Behandelt wird die Hüftarthrose zunächst mit konservativen Therapien. Dazu gehören Physiotherapie, gelenkschonende Bewegung, manuelle Techniken, moderne Schmerz- und Entzündungsbehandlungen sowie Injektionstherapien. Diese Maßnahmen helfen vielen Menschen, langfristig mobil zu bleiben und Schmerzen deutlich zu reduzieren. 

Wichtig ist auch ein Blick auf den Lebensstil. Eine ausgewogene Ernährung, die entzündungshemmend wirkt, kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Empfehlenswert sind viel Gemüse, Fisch, hochwertige Öle und ballaststoffreiche Lebensmittel. Gleichzeitig kann eine moderate Gewichtsreduktion die Hüfte deutlich entlasten.

Erst wenn die Beschwerden trotz dieser Möglichkeiten bestehen bleiben und die Lebensqualität stark eingeschränkt ist, kann eine Hüftoperation sinnvoll sein. Eine moderne Hüftendoprothese ermöglicht dann wieder eine zuverlässige und schmerzfreie Beweglichkeit.

Hüftprothese

Wann ist eine Hüftprothese notwendig?

Bei fortgeschrittenem Knorpelverschleiß, Hüftarthrose oder angeborenen Fehlformen kann das Hüftgelenk zunehmend steif und schmerzhaft werden. Wenn konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Bewegungstherapie oder schmerzlindernde Behandlungen nicht mehr ausreichen, kann ein künstliches Hüftgelenk die Mobilität wiederherstellen und Schmerzen zuverlässig reduzieren.

Woraus besteht eine Hüftprothese?

Eine Hüftendoprothese besteht aus einer künstlichen Pfanne im Becken und einem Schaft mit Kugelkopf, der sich darin bewegt. Die verwendeten Materialien sind sehr gut verträglich und ermöglichen eine dauerhafte, schmerzfreie Funktion.

Die AMIS-Methode – besonders schonend

In unseren Standorten setzen wir bevorzugt die AMIS-Methode (Anterior Minimal Invasive Surgery) ein. Diese minimalinvasive Operationstechnik erfolgt über einen natürlichen Zwischenraum an der Vorderseite der Hüfte. Dadurch werden Muskeln, Sehnen und Nerven bestmöglich geschont, was häufig zu:

  • weniger Schmerzen nach der OP
  • einer schnelleren Mobilisierung
  • geringeren Komplikationen
  • einer raschen Rückkehr in den Alltag

führt. Unsere erfahrenen Hüftchirurgen verfügen über langjährige Expertise in der Anwendung dieser Technik.

Ablauf der Operation

Über einen kleinen Zugang wird der verschlissene Hüftkopf entfernt und die künstliche Pfanne eingesetzt. Anschließend wird der Oberschenkelknochen so vorbereitet, dass der Prothesenschaft stabil verankert werden kann. Nach dem Einsetzen des künstlichen Gelenks wird die Beweglichkeit geprüft.

Rehabilitation und Genesung

Direkt nach der Operation beginnt die physiotherapeutische Mobilisation. Gezielte Übungen fördern Muskelkraft, Beweglichkeit und einen sicheren Gang. Die minimalinvasive AMIS-Technik unterstützt eine schnellere Genesung und erleichtert den Weg zurück in den Alltag.